me

Sexualmedizin

Die Sexualmedizin befasst sich mit der Sexualität des Menschen und seinen Störungsbildern.

Sexualität als biopsychosoziales Fundament, ist eines der wichtigsten Grundpfeiler unseres körperlichen und psychischen Wohlbefindens.

Die sexuellen Störungen unterliegen wie die Sexualität selbst auch einem ständigen Wandel mit der Zeit und den Kulturen. Was früher unter konträre Geschlechtsempfindung, die heute Homosexualität genannt wird, als krankhafte Variation angesehen wurde, ist heute weitgehend durch die Gesellschaft, als keineswegs kranke Abweichung angesehen, bzw. toleriert.

Eine sexualmedizinische Therapie ist einerseits pragmatisch und auf das sexuelle Symptom konzentriert, versucht andererseits aber auch eine Möglichkeit zu schaffen, dem Patienten bzw. dem Paar, diejenigen Freiheitsgrade zu vermitteln, die zur Entfaltung des Potenzials ihrer Sexualität in ihren verschiedenen Funktionen und Dimensionen notwendig sind, um das Störbild in der Ursache zu beheben.

Die Einsatzbereiche in unserer Praxis:

1. Sexuelle Funktionen der Frau ihre Störungen

  • Physiologie der normalen weiblichen Sexualreaktion
  • Orgasmusstörung/Erregungsstörung
  • Appetenzstörung (Defizit an sexuelle Motivation bzw. Lust/Verlangen)
  • Dyspareunie(Schmerzhafte Missempfindungen vor, während oder nach Geschlechtsverkehr)
  • Vaginismus(Scheidenkrampf)
  • Psychische Störungen
  • sexuelle Konflikte in einer Partnerschaft

2. Sexuelle Funktionen des Mannes und ihre Störungen

  • Physiologie der normalen männlichen Sexualreaktion
  • Appetenzstörung (Defizit an sexuelle Motivation bzw. Lust/Verlangen)
  • Erektionsstörung/Ejakulationsstörung
  • Orgasmusstörung (z.B. vorzeitiger Orgasmus)
  • sexuelle Konflikte in einer Partnerschaft

3. Sexualerziehung und Kontrazeptionsberatung

4. Beratung und Behandlung bei sexuellen Funktionsstörungen vom Einzel- zum Paargespräch

5. Opfer sexueller Übergriffe